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Flusskreuzfahrten – mit Vorurteilen aufgeräumt!

Flusskreuzfahrten – langweilig, öde und nur was für Best-Ager? Ganz im Gegenteil!

Im April letzten Jahres war ich (unsere Bloggerin Johanna Anm. d. Red.) gemeinsam mit drei Freunden (alle zwischen 25 und 32 Jahre) mit der A-ROSA Donna auf der Donau unterwegs. Zugegebenermaßen war es nicht unsere Idee, eine Flusskreuzfahrt zu unternehmen. Es war ein Geschenk unserer Eltern, die zuvor die gleiche Tour gemacht hatten und total begeistert davon waren. Zugeben muss man auch, dass außer uns nur noch wenige andere Passagiere in unserer Altersgruppe unterwegs waren. Völlig zu Unrecht! Wir hatten eine wirklich gute und vor allem lustige Zeit an Bord.

Dass man die Flussschiffe nicht mit den Spaß-Cruisern von Royal Caribbean oder Carnival vergleichen kann, liegt auf der Hand. Aber ein Flusskreuzfahrtschiff punktet mit anderen Vorzügen:

  • Traditionelle Kreuzfahrthäfen können von vielen der gigantisch großen Hochseeschiffen oftmals gar nicht mehr angefahren werden. Diese weichen eher auf die Industriehäfen aus und der Transfer in die jeweilige Stadt dauert dann häufig sehr lang. Reedereien wie A-ROSA oder Phoenix können mit ihren weitaus kleineren Schiffen locker einen jeden Stadthafen anfahren. Und die sind in der Regel auch noch sehr viel schöner.
  • Auf ein kleines Schiff passen natürlich auch weniger Passagiere. Bettenburgen sucht man auf den Flüssen vergeblich. Und je weniger Leute um einen rumwuseln, umso besser kann man sich entspannen, richtig?
  • In die Stadt ist es von den traditionellen Häfen meist nur ein kurzer Spaziergang. Somit ist man nicht auf die Buchung eines Ausflugspakets angewiesen und kann die Zielgebiete selbstständig und bequem zu Fuß erreichen.
  • Innerhalb kürzester Zeit gelangt man von einer Stadt zur nächsten. Langweilig wird es also garantiert nie, weil man jeden Tag einen neuen Ort erkunden kann.
  • Während es auf hoher See außer sehr viel Wasser oft nichts zu sehen gibt, ist das nächste Ufer bei einer Flusskreuzfahrt nicht weit. Einfach einmalig schön, morgens bei Tageslicht aufzuwachen und nach dem ersten Augen-Aufschlag wunderschöne Landschaften, Städte, Schlösser und Burgen vorbeiziehen zu sehen.
  • Das Risiko, unterwegs hohen Seegang zu haben, ist verschwindend gering. Flusskreuzfahrten eignen sich also auch für Urlauber, die normalerweise schnell seekrank werden. Auch Ängstliche, die eine Katastrophe auf hoher See fürchten, sind auf einer Flusskreuzfahrt gut aufgehoben.
  • Auch exotische Gefilde können während einer Flusskreuzfahrt bestens erkundet werden. Phoenix bietet zum Beispiel Fahrten auf dem Nil an. (Idealerweise kombiniert man noch eine anschließende Badeverlängerung in Ägypten dazu!)
  • Der Lieblingsfluss der deutschen Gäste ist die Donau. Gleich an zweiter Stelle liegt der Rhein. Lange Fluganreisen sind also in den meisten Fällen nicht nötig, denn die Abfahrtshäfen befinden sich quasi „vor der Haustür“: Passau, Köln, Frankfurt – fast in allen Regionen Deutschlands gibt es Abfahrtsorte für interessante Touren.
  • Wer sich auf den Ozeanriesen etwas verloren vorkommt, genießt die Übersichtlichkeit eines Flusskreuzfahrtschiffs: Die einfachen Strukturen an Bord helfen bei der Orientierung. Auf Hochseeschiffen verliert man bei den vielen Decks oft den Durchblick. Bei Flusskreuzfahrtschiffen gibt es weitaus weniger Möglichkeiten, sich zu verlaufen.
  • Sollte man krankheitsbedingt oder aus anderen persönlichen Gründen das Schiff nun doch einmal verlassen müssen, ist das bei einem Flusskreuzfahrtschiff bedeutend einfacher und schneller möglich, als bei einem der großen Hochseedampfer. Aber von diesem Vorteil müssen Sie hoffentlich bei Ihrer nächsten Reise nicht Gebrauch machen!

Wen jetzt das Reisefieber gepackt hat, stöbert am besten in unseren Angeboten für Flusskreuzfahrten. Bestimmt ist etwas für Sie dabei!